Kirchliches Programm und Schauplatz zu LAGA 2019

Die Stadt Wittstock richtet 2019 die Landesgartenschau aus. Sie hatte darauf hingearbeitet und wurde vor einem Jahr auserkoren. Wir sind dabei – als Gesamtkirchengemeinde Wittstock und als Kirchenkreis Wittstock-Ruppin. Die St.-Marien-Kirche, der Kirchplatz und der Pfarrgarten bilden den geografischen Mittelpunkt und sind in das Laga-Konzept eingebunden.
Unter dem Leitgedanken „...dass ich dir stetig blühe“ wird die kirchliche Beteiligung spirituelle, musikalische und thematische Akzente setzen. Der Kirchraum St. Marien ist gestaltgewordener Glaube und Feierraum zugleich. Bild- und Schnitzwerk, Skulpturen und gotischer Bau selbst zeugen von dem, was Menschen geglaubt und gedacht haben und bis heute glauben und denken. Dieses gilt es, zu entdecken und aufzuschließen. Zugleich ist die Kirche ein lebendiger Feierort unserer Gemeinde. Das wird auch 2019 so sein. Mit einem Gottesdienst werden wir das ca. 150-tägige kirchliche Begleitprogramm beginnen, täglich Andachten feiern und gestaltete Räume anbieten, die inspirieren, in die Stille führen und dem Geist und der Seele Nahrung geben. Ein vielfältiges musikalisches Programm lädt ebenso ein wie die Auseinandersetzung mit aktuellen schöpfungs- und friedensethischen Fragestellungen.
Der zehnte Jahrestag der Befreiung der Heide am 9. Juli 2019 – und damit verbunden, die Entwicklung dieses riesigen ehemals militärisch genutzten Areals – werden uns ebenso beschäftigen wie ein nachhaltiger Umgang mit unseren Lebensgrundlagen.
Ein Programm für die erwarteten 380.000 Besucherinnen und Besucher zu gestalten, ist eine riesengroße Aufgabe für uns als Kirche und für unsere vielen Partnerinnen und Partner. Seit dem 1. April 2017 koordiniert Beate Corbach (Berlinchen) als Beauftragte des Kirchenkreises unsere kirchlichen Vorbereitungen, gleicht diese mit den Planungen der Stadt ab und übernimmt die wichtige Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Ihr zur Seite stehen viele ehren- und hauptamtlich Mitarbeitende aus Gemeinde und Kirchenkreis. Nur mit all diesen werden die vielen Ideen weiterentwickelt und umgesetzt werden können. Auf diesem Grund und Boden, kann und wird vieles wachsen und gedeihen.

Superintendent Matthias Puppe