Christdorf

Etwas abseits der großen Straßen liegt Christdorf. Wer den Ort das erste Mal besucht, wird sich über die für Prignitzer Verhältnisse ungewöhnliche Kirche wundern. Sie stammt von Friedrich August Stüler, einem der bedeutendsten preußischen Architekten des 19. Jahrhunderts. 1837 wurde sie erbaut, so dass die Kirchengemeinde in diesem Jahr das 175-jährige Jubiläum feiern kann.

Wie kam Christdorf zu diesem Bauwerk? 
Von 1835-1840 hatte Friedrich August Stüler (1800-1865), Architekt, Hofbaurat des preußischen Königs und Direktor der Schlossbaukommission das Schloss Carl Otto Siegismund von Karstädts in Fretzdorf umgebaut. Dieser war Patron der Christdorfer Kirche und dürfte bei dieser Gelegenheit Stüler auch für den Kirchenbau herangezogen haben. 1835-37 wurde die Christdorfer Kirche als „ländliche Schwester“ der Kirche von Nikolskoe am Berliner Wannsee gebaut. Deren Bau wurde 1833 von Friedrich Wilhelm III zu Ehren seiner Tochter, der Zarin Alexandra, im russischen Stil angeordnet. In ihr wirken Ideen von Schinkel, Schadow und dem Kronprinzen zusammen, doch die abschließende Form und die bis ins Detail durchgebildete Dekoration stammen von Stüler. Die Christdorfer Kirche wirkt nicht so verspielt wie Nikolskoe, sondern gröber. Der rote Ziegelstein ist der gleiche, der auch in den Stallungen der Gutshöfe Verwendung findet.

Die Ausführung des Baus und wohl auch einige Detaillösungen besorgte Stülers älterer Bruder Carl Ascan, zur Zeit des Christdorfer Kirchenbaus Regierungs-Bauinspektor in Pritzwalk. Noch heute ist die Kirche im Originalzustand erhalten. Am Äußeren der Kirche wurden in den letzten Jahren Sanierungsmaßnahmen vorgenommen, insbesondere konnte ein Schwammbefall beseitigt werden. Die Innensanierung einschließlich der Orgelrestaurierung wird von der Kirchengemeinde für die nächste Zeit angestrebt.

Fretzdorf

Im 13. Jahrhundert war Fretzdorf eine Grenzburg zwischen Mecklenburg und Brandenburg, Vogteisitz und Zollstelle. Ab 1438 bis zur Reformation gehörte der Ort dem Havelberger Bischof, welcher seinen Sitz in Wittstock hatte. Mit Fretzdorf wurden durch den Bischof verschiedene Adlige belehnt. Auch die Fretzdorfer Burg gehörte zum hartumkämpften Besitz der mecklenburgischen Herzöge, dem Land Lietze, und war demzufolge mehrfach zerstört. Ab 1616 ist Fretzdorf im Besitz der Familie von Warnstedt und wird 1636 während der Schlacht um Wittstock im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Bis zum Verkauf 1676 verhinderten die weiterhin unsicheren Zeit einen Wiederaufbau.

Der neue Besitzer und Erbauer des neuen Hauses Fretzdorf wird Conrad Berthold von Stille, Geheimer Rat des Kufürsten, Dechant des Domstiftes von Havelberg. Sein Sohn Ulrich Christoph, Kommandant der Festung Magdeburg, war 1704 der Erbauer der heutigen Kirche des Dorfes, in deren Gruft er 1728 beigesetzt worden ist. 1734 wurde Fretzdorf an die von Karstedts verkauft. Adam Reimar von Karstedt berief ab 1752 Kolonisten auf die wüsten Feldmarken seiner Besitzungen und gründete damit das Vorwerk Karstedtshof. Dort ließ er auch eine Ziegelei errichten. Nachdem Adam Reimar von Karstedt 1763 verstorben war, begann unter seiner Witwe, welche die Verwaltung von Fretzdorf übernommen hatte, eine rege Bautätigkeit, und das nicht nur auf den Gütern Kaltenhof, Karstedtshof und Fretzdorf. So ließ sie auch am Haupthaus zwei neue Flügel anbauen. Allein für einen Flügel mussten 16 Mann 24 Tage lang Eichenpfähle für das Fundament rammen. Über diesen Bauvorhaben erkrankte die 46-Jährige plötzlich schwer und verstarb 1769. 1771 fand die Erbteilung unter ihren drei Söhnen statt. 1801 waren zwei der drei Brüder verstorben und alle Fretzdorfer Besitzungen in der Hand von Wilhelm Albrecht erneut vereinigt, der es in seinem Testament zum Majorat bestimmte. 1806 starb er, erst 58-jährig. Erbe wurde sein Sohn, der das Gut verpachtete. Zwei dessen Söhne starben noch vor dem Vater, der 1812 verschied und damit Fretzdorf seinem zum damaligen Zeitpunkt einjährigen letzten Sohn vererbte. Zuvor hatte sein Vater noch einen Vormund für ihn bestimmt, der sich um die Verwaltung des Gutes sehr verdient gemacht hat.

1834 übernahm Carl Otto Siegesmund von Karstedt im Alter von 24 Jahren das Gut Fretzdorf. Im gleichen Jahr begann er zu bauen. Nach den Plänen von Friedrich August Stüler und unter Leitung seines Bruders Carl Askan Stüler, Regierungs-Bauinspektor in Pritzwalk, entstand 1835-1840 eine Dreiflügelanlage mit repräsentativer Treppe und hohen Fenstern zum Park. Dieser wurde durch Peter Joseph Lennè umgestaltet. Gut Fretzdorf blieb bis 1928 im Familienbesitz. Durch die schlechte Lage der Landwirtschaft musste das Gut mehrfach verkauft werden und blieb nie länger bei einem der Nachfolgebesitzer, die das Schloss hauptsächlich zu Jagdzwecken besuchten. Als „unmodern“ empfunden, wurde es 1935/36 modernisiert. Nach verschiedener Nutzung nach dem Kriege zog 1956 die Hilfsschule ein und blieb hier bis zu ihrer Verlegung nach Wittstock im Jahre 1996. Jahrelang stand es leer, bis es der iranische Maler und Bildhauer Akbar Behkalam erwarb, um es nach und nach wiederherzustellen. Die Fachwerk-Kirche mit ihrer reichen Ausstattung, daruntereiner ausdrucksvollen lebensgroßen Mosefigur als Kanzelträger und einer mit Schriftkartuschen und Wappen bemalten Herrschaftsloge, wird nach und nach saniert. Lange Zeit war sie Symbol für die bundesweit größten Ostermärsche, die sich gegen die militärische Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide richteten.

Königsberg

Das Mittelalter neigt sich seinem Ende zu, als 1480-1482 in Königsberg ein neuer Feldsteinturm an die alte Vorgängerkirche gesetzt wird. Dabei kann wohl eine Fachwerkkirche

vermutet werden, da keine Mauerreste gefunden wurden. Dreißig Jahre später, 1511-1514 wird der Dachstuhl auf das neugebaute und 3 m breitere Kirchenschiff gesetzt. Der Giebel ist heute nur noch fragmentarisch erhalten. Die über die Dachlinie herausragenden Bereiche wurden in nachmittelalterlicher Zeit wieder abgetragen. Starke Senkbewegungen führten bereits in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts dazu randständige Stützpfeiler zu setzen. Der mittlere Stützpfeiler stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es ist zu vermuten, dass die Anhöhe, auf der die Kirche steht, mindestens zum Teil eine künstliche Auffüllung erfahren hat. Die Vorgängerfundamente könnten für die Stabilität des Langhauses verantwortlich sein, während der Giebel vielleicht im aufgefüllten Bereich gegründet wurde, was zu der Senkung und zum Bruch des Grundes geführt haben könnte.

Quellen: Dirk Schumann, Bauarchäologische Dokumentation; Liselotte. Enders, Histor. Ortslexikon Prignitz; Mitteilungen des Vereins der Geschichte der Prignitz 2011; Gemeindeblatt 2/2014

Rossow

Die Kirche ist ein rechteckiger Feldsteinbau, den örtlichen Überlieferungen nach Zisterzienser des Klosters Dünamünde begonnen haben zu bauen und später Mönche des Klosters Zechlin. Die Kirche hatte keinen Turm. Der ursprüngliche Eingang befand sich im Westen, dort wo jetzt der Holzturm steht, etwa einen Meter entfernt. In seiner jetzigen Form steht er seit 1684. Der Turm, dreimal unterteilt, überragt das Kirchendach und hat je zwei Schalllucken nach allen Himmelsrichtungen. Innen hängen zwei Bronzeglocken. Die große stammt aus einer alten Feldmark nahe Rossow, vermutlich Priebs und die kleine wurde 1717 umgegossen, da sie beim Umsturz des Turmes 1648 zerstört wurde.

Von Montag bis Freitag läutet die kleine Glocke jeweils um 8, 12 und 18 Uhr und am Sonnabend um 18Uhr zusätzlich die große Glocke. Sonst sind beide Glocken nur zu Beginn des Gottesdienstes, mehrmals am Tag bei Beerdigungen, zum Jahreswechsel und am Folgetag (eine Stunde in der Früh) nach dem Tod eines Gemeindemitgliedes zu hören. Eine früher vorhandene Gruft wurde zugemauert. Als beim Renovieren in den 60er Jahren neuer Fußboden verlegt wurde, fand man viele Knochen und bunte Schüsselreste.

Bis 1968 hatte die Kirche eine Barockausstattung, mit Kanzel und Empore.

Der Altar

Der ehemalige Hochaltar aus dem Havelberger Dom steht seit 1607 hier in der Kirche. Die adligen von Rohr auf Havelberg besaßen unter anderem auch Rossow. Vermutlich wurde der Altar nach der Reformation zum Schutz hierher gebracht. Der Altar, ein Werk der Frühgotik wurde zum ersten mal 1330 (Bischof Dietrich I.) im Havelberger Dom geweiht. Dargestellt ist im Zentrum die Marienkrönung. Jesus und Maria sitzen vor hohen Wimpergen auf Thronsesseln umgeben von zwei Löwen, vier Engeln mit Kelchen und Brot und zwei nach unten schauende Seraphim, die Weihrauchgefäße halten (schwingen). Darunter befindet sich das Kruzifixus. Christus am Gabelkreuz zwischen Maria und Johannes. In den Ecken sieht man die Halbfiguren der Propheten Jesaja und Jeremias (bei Maria Jesaja - er hat die Geburt Christi verkündet-, bei Johannes Jeremias, stellvertretend für das Leiden).

Die Flachheit des Kreuzigungsfeldes ergibt sich aus einer nach vorne gezogenen Rückwand, bedingt durch einen dahinter liegenden kleinen Raum, der zur Aufbewahrung von Reliquien diente. Rechts und links der Mittelfelder sind die zwölf Apostel aufgereiht. Sie stehen unter Spitzbogenarkaden, von denen die oberen von Wimpergen bekrönt sind. Alle Apostel tragen Spruchbänder in den Händen, die ihren Namen und jeweils einen der zwölf Artikel des Credo tragen. Der Glanz des Schreins mit seiner reichen Vergoldung und der Polychromie der Gewänder wird noch erhöht durch die auffällige Rahmung: Ein Band aus ornamentiertem vergoldetem Zinn, in das rote und blaue Glasflüsse wechseld in Kreis- und Rhombenform eingefügt sind.

Die zweizonige Gliederung des Schreins setzt sich gemalt auf den Innenflügeln fort. Hier stehen Heilige unter Arkaden. Außer dem hl. Laurentius mit dem Rost, lassen sich die Reste nicht mehr erkennen. Der Altar stand früher an der Ostseite ohne Flügel, die man über lange Zeit in einem Pferdestall und später in dem Glockenturm abstellte.

Die Plastik und die Malerei der Innenflügel gehört in die Mitte des 14. Jh. (Kölner Schule), die Malerei der Außenflügel (böhmischer Einfluß) in die Zeit um 1400. Der Altar wurde nocheinmal 1411 ( Bischof Otto von Rohr) im Dom geweiht. Die Rückseiten der Klappflügel sind mit acht gut erkennbaren Bildern der Kindheit und Passion Christi versehen: 

  • Die Geburt
  • Die drei Weisen
  • Darstellung im Tempel mit Simon und Hanna
  • 12-jähriger Jesus im Tempel Christus vor Pilatus
  • Die Geißelung; die Kreuztragung
  • Die Auferstehung

Die Fresken

Die umfangreichen Wandmalereien wurden Anfang des 16. Jahrhunderts angefertigt und nach der Reformation übertüncht. 1913 hat man sie bei einer Renovierung entdeckt, aber wieder übertüncht. 1962 fing man mit dem restaurieren an (v. Koeppingen), 1974 arbeiten erneut Restauratoren des Amtes für Denkmalpflege an der Wiederherstellung des Zyklus. Dabei legten sie noch die letzten Weihekreuze frei; die übrigen acht sind in das Rankwerk der späteren Wandmalerei eingefügt , das sich von der Nordwand über die Ostwand bis zur Südseite zieht. Darüber befindet sich ein großer Mittelfries. In einzeln abgeteilten Bildern wird die Leidensgeschichte Christi bis zur Kreuzigung, Auferstehung und zum Weltgericht gezeigt.

Der obere Fries zeigt an der Nord- und Südwand Heilige und Apostel, und zwar an der Nordwand weibliche und an der Südwand männliche. Früher gab es in der Kirche eine Männer- und eine Frauenseite. An der Nordwand sind noch gut erkennbar: Barbara (mit dem Kelch), Katharina (mit dem Rad), Madonna (auf der Mondsichel im Strahlenkranz) und die Himmelfahrt der Magdalena (lange Haare, Engel tragen sie in den Himmel). An der Südwand die Apostel Andreas (Schrägkreuz); Petrus (Schlüssel) und Paulus (Schwert) halten in den Händen das Schweißtuch der heiligen Veronika; Christophorus (Baum als Stab) und Bischof Nikolaus (3 Goldstücke), Antonius von Padua (Christkind auf dem Arm) und Antonius der Große (T-Kreuz).

Die Hauptfarben sind rot, gelb und gblau. Auch die Flügel der Engel und die Fahnen der Kriegsknechte sind mit diesen Farben ausgemalt.

Teetz

Alard von Rohr und Fritz Paris waren 1337 mit Hebungen von 6 Höfen und von den Kossäten in Teetz belehnt. Die Hebungen fünf dieser Höfe und von den Kossäten wurden der Pfarrkirche St. Nikolai in Kyritz zugeeignet. 1375 wird für Teetz ein Pfarrer mit 2 Pfarrhufen benannt. Die Stadt Kyritz war von 1319-1400 unter mecklenburgischer und ab 1409 unter brandenburgischer Territorialherrschaft. Es erhebt sich auch die Frage, ob mit den Hebungen für den Stifteraltar sich nicht auch umgekehrt die Verpflichtung zur kirchlichen Versorgungen des Dorfes Teetz verbunden war? Der Havelberger Bischof war jedenfalls nicht dafür zuständig. Ansonsten hätte die Pfarrversorgung der Teetzer eine lückenlose Fortführung erfahren, wie es in allen anderen den Tafelgütern des Havelberger Bischofs zugehörig zählenden Dörfern der Fall war. Es fehlen ja auch alle „kirchlichen und territorialen Nachrichten“ bis zum Zeitpunkt der Generalkirchenvisitation 1574. Stattdessen geben die Teetzer Bauern 1574 eine ungewöhnlich autarke Verfahrensweise an. Sie geben zu Protokoll, dass seit alters her keine Pfarrstätte vorhanden sei, weshalb die Bauerngemeinde einen Pfarrer „woher sie gewollt“, angenommen und besoldet habe. Seit 1566/70 ist die kirchliche Struktur neugeordnet und Teetz in Herzsprung eingekircht.

Hat hier vielleicht eine anderweitige Regelung der Pfarrversorgung bis zur Reformation gegriffen, die mit der erwähnte Altarstiftung verbunden war? Konrad von Rohr, als Hauptmann der Prignitz könnte bei der frühzeitigen Einführung der Reformation 1539 in Kyritz seinerseits hier auch Handlungsbedarf hinsichtlich des bedrohten Kunstgutes erkannt haben. Immerhin waren die Patronatsrechte von St. Nikolai seit 1409 dem Havelberger Domkapitel zugesprochen worden. Mit der Reformation 1541 wurde diese dem Kurfürsten zugesprochen. Es kam nun die Zeit in welcher auch in Kyritz „Altäre verschwanden“ Unter solchen widrigen Umständen war es gut denkbar, dass das Stiftergedächtnis der Familie von Rohr noch vorhanden war und sie ihren Altar wieder an sich nahm, um ihn der Teetzer oder Rossower Kirche zu übergeben. Die Teetzer Kirche war in der Zeit der Grenzstreitigkeiten um die Lietze mit Sicherheit ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen worden.

Auch für Teetz ist daher ein Neubau um 1520 anzusiedeln. Als die Kirche stand, hatten die Teetzer zwar eine neue Kirche aber auf Grund der Reformation galt ihre Pfarrversorgungsregelung nicht mehr. Der Landeshauptmann der Prignitz, hatte die Verbindung seiner Familie nach Teetz durch die Altarstiftung. Er war bekannt für sein diplomatisches Geschick, Probleme zu lösen. Die Teetzer bekamen die Lösung im Doppelpack: einen Pfarrer und einen Altar. Mit den weiterhin daran hängenden Lasten mussten die Teetzer fortan ihren Pfarrer nun selber bezahlen Das hätte die mit der Altarlieferung sich verbindende von Rohrsche Auflage sein können. Den Teetzer Marienaltar datiert Dehio auf 1520, es ist ein Marienaltar mit dem Hl. Nikolaus zur Linken. Der Rossower Altar stammt Dehio zufolge bei den Gemälden Ende des 14. Jahrhunderts, für die Figuren des Schreins wird als Entstehungszeit um 1330 angegeben. Rein entstehungszeitlich betrachtet, könnte der heutige Rossower Altar zur Teetzer Geschichte passen, rein inhaltlich sowie von der Zeitschiene inklusive den Teetzer Gegebenheiten zum Zeitpunkt der Reformation aus betrachtet, könnte der heutige Teetzer Altar zu St. Nikolai Kyritz gehören. Urkundlich belegbar ist keine Zuordnung. Die heutige Teetzer Kirche ist 1859/60 mit aufwendiger Ausstattung errichtet worden und wird nach langjähriger Vernachlässigung zu DDR-Zeiten derzeit in mehreren Bauabschnitten saniert. Seit Oktober 2010 erklingt wieder die Orgel von Friedrich Hermann Lütkemüller, geboren 1815 als Sohn des Pfarrers in Papenbruch.