Hoch hinaus - Apostelglocke kehrt in den Turm von St. Marien zurück

Am 31. Oktober 2021 dürfen wir um 9.30 Uhr in einem Festgottesdienst zum Reformationstag einen ganz besonderen Moment miterleben: Die Apostelglocke wird nach mehr als 20 Jahren das erste Mal wieder geläutet.
Im Jahr 2000 verstummte sie, da sie am Schlagring einen Riss hatte. Nun ist die reparierte Glocke an ihren Platz im Turm von St. Marien zurückgekehrt. Ihre lange Reise hat dann hoffentlich für viele, viele Jahrzehnte ein Ende: mehr als 1200 km hat sie in diesem Jahr zurückgelegt und jetzt freuen wir uns darauf, ihren Klang wieder (oder sogar zum ersten Mal) zu hören.
Wenn alles gut geht, werden zugleich auch die Bürgerglocke und die Neunuhrglocke erklingen. Die Bürgerglocke war im Februar dieses Jahres ebenfalls ausgehängt worden, da das Joch repariert werden musste, allerdings verblieb sie für diese Zeit im Kirchturm. Nun wurde auch sie an ihren Platz zurückgehängt und wieder in Betrieb genommen. Wir werden also den Klang, den St. Marien von 1948 bis zum Jahr 2000 hatte, wieder zu hören bekommen. Seien Sie herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag in der Geschichte des Geläuts von St. Marien zu feiern und aus der Nähe mitzuhören!
Und wenn Sie den gemeinsamen Klang der Apostel-, Bürger- und Neunuhrglocke wahrnehmen, stellen Sie sich dann einmal vor, wie wunderbar es wäre, wenn auch die größte aller Glocken, die Sturmglocke, die im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen wurde, wieder erklingen könnte. Wie weit würde der Wind die Stimmen von St. Marien tragen? Würden Sie sie hören können in all den Dörfern rund um Wittstock herum?

Für die Wiederherstellung des vollen Glockenklangs werden weiterhin Spenden gesammelt!

IBAN       DE07 1605 0202 1621 0022 48
BIC         WELADED1OPR
Bank       Sparkasse Ostprignitz-Ruppin
Verwendungszweck  Glocken St. Marien