Monatsspruch Mai

Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen
Anker unsrer Seele. Hebr 6,19 (L)

anGedacht März - Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

„...vom Eise befreit, sind Strom und Bäche...“

Mit diesen Worten beginnt wohl eines der berühmtesten Gedichte von Goethe, der Osterspaziergang aus der Faust-Dichtung.
Ja, bald ist Ostern! Manchmal schon sieht man geschmückte Sträucher mit bunten Ostereiern und anderer Dekoration. Es wird so langsam Frühling. Nach dem Grau des Winters kehren die Farben zurück in unser Leben. Die Kälte der letzten Monate weicht den ersten sonnig-warmen Tagen. Und mittendrin liegt Ostern.

Wir kommen von Weihnachten her und gehen auf Ostern zu! Ostern, das Fest, das im Vergleich zu Weihnachten manchmal in den Hintergrund gerät. Ostern: Ein schwieriges Fest. Weihnachten: Die Geburt eines Kindes läßt sich leichter verstehen und glauben, als das, was an Ostern geschah: Die Auferstehung des vorher am Karfreitag gekreuzigten Mannes Jesus, der zum Christus wird – zum Erlöser der Menschen. Das, was an Ostern geschah, das entzieht sich immer mehr unserer Verstehens- und Glaubenswelt – vielleicht auch, weil die Passionszeit für viele Menschen immer weniger von Bedeutung ist.

Dennoch liegt für mich im Osterwunder der Schlüssel des Verstehens und des Glaubens: Ostern bedeutet Leben auch und gerade über den Tod hinaus, der unser biologisches Leben einmal beenden wird.  Ostern: Ja, wir kommen von Weihnachten her. Wir haben die Botschaft der Engel gehört: „...euch ist heute der Heiland geboren!“ Und der Schlüssel liegt in den Worten ‚euch’ und ‚heute’, denn Gott geht es immer um das hier und jetzt. Gott müht sich immer um die konkreten Menschen – damals wie heute um uns. Deshalb ist Weihnachten lebendig! An Weihnachten haben wir das Ereignis von Bethlehem auf uns bezogen. Das Kind in der Krippe ist für jeden Einzelnen von uns geboren. Und jede und jeder kann das ganz persönlich für sich annehmen. So weckt Weihnachten Glauben an Gott in uns.

Ostern: Wir kommen von Weihnachten her und gehen durch die Passionszeit auf Ostern zu. Der erwachte Glaube der Weihnacht wird in der Passionszeit der Bewährung unterzogen.

Passion bedeutet Leiden von Jesus Christus. Wir vertrauen darauf, dass Gottes Sohn unsere Schwächen und Fehler und all das, was wir mit den schweren Worten Sünde und Schuld bezeichnen, auf sich genommen hat und durch den Tod am Kreuz für uns abgegolten hat. Passion: Nehme ich die Weihnachtsbotschaft ernst, dann kann ich nicht anders fragen als: Was bedeutet Passion für mich hier und heute? Vielleicht nehmen Sie sich Zeit und suchen in Gedanken nach Momenten der Passion in Ihrem Leben.

Passion: Da gibt es Begebenheiten, wo andere an uns Fehler begehen. Wie drohende Wolken überschatten sie uns. Dazu gehört auch die Frage, wo wir gegenüber anderen oder uns selbst schuldig geworden sind. Wo wir schwer wie Steine sind und das Leben seine Freiheit verliert. Unsere Schuldsteine sind quasi der Hügel Golgatha, auf dem das Kreuz Jesu aufgerichtet steht: Christus für uns gelitten hat, gekreuzigt, begraben und ins Grab gelegt wurde. Er für uns hinabgestiegen ist in das Reich des Todes. Für uns! Für jeden Einzelnen und jede Einzelne: Für mich gekreuzigt, gestorben und begraben.

Ostern: Es waren die Frauen am Grab damals bei Jerusalem, die fragten: „Wer wälzt uns den Stein weg?“ Und sie kamen am dritten Tag zum Grab und der Stein, der das Grab verschloss, war zur Seite gerollt. Und wieder waren es die Engel, die die frohe Botschaft verkündeten: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ Wenn das in unseren Herzen wahr wird, dann werden wir zu Osterchristen!

Ostern: Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Stein vor dem Grab Jesu weggenommen wurde und das Osterlicht uns entgegen strahlt. Für uns, für mich, für uns alle hier und heute ist Jesus Christus auferstanden – der Tod, der uns alle am Ende unseres Lebens betrifft hat seine scheinbare Absolutheit verloren. Goethe würde sagen: Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein!

Ostern: Leben, ewiges Leben ist so für uns möglich! Wie das sein wird, das können wir nicht vorhersagen. Aber wir können in unserem Leben, im Hier und Jetzt schon Strahlen des ewigen Lebens in unseren Leben entdecken. Etwa dort, wo uns etwas gelungen ist, oder wo wir froh, glücklich und zufrieden sind. Kurz: Wo unser Leben gelingt! Wo wir Lichtstrahlen der Aufer- stehung empfangen und selbst zu Osterlichtstrahlen für andere werden, so wie es in einem Osterlied heißt: „Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus. Strahlen brechen viele aus einem Licht. Und wir sind eins durch ihn!“ Das ist Ostern für mich!

Wenn sie diesen neuen Gemeindebrief in Händen halten sind wir noch auf dem Weg durch die Passionszeit auf Ostern zu. Raum, Zeit, die ganz persönliche Lebenssituation zu bedenken! – um das eigene Herz für die Osterbotschaft zu bereiten und sich vom Osterlicht entzünden zu lassen: Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Passionszeit und eine fröhliche Osterzeit!

Ihre Rose Möllhoff-Mylius

Liebe Leserinnen und Leser,

„...vom Eise befreit, sind Strom und Bäche...“

Mit diesen Worten beginnt wohl eines der berühmtesten Gedichte von Goethe, der Osterspaziergang aus der Faust-Dichtung.
Ja, bald ist Ostern! Manchmal schon sieht man geschmückte Sträucher mit bunten Ostereiern und anderer Dekoration. Es wird so langsam Frühling. Nach dem Grau des Winters kehren die Farben zurück in unser Leben. Die Kälte der letzten Monate weicht den ersten sonnig-warmen Tagen. Und mittendrin liegt Ostern.

Wir kommen von Weihnachten her und gehen auf Ostern zu! Ostern, das Fest, das im Vergleich zu Weihnachten manchmal in den Hintergrund gerät. Ostern: Ein schwieriges Fest. Weihnachten: Die Geburt eines Kindes läßt sich leichter verstehen und glauben, als das, was an Ostern geschah: Die Auferstehung des vorher am Karfreitag gekreuzigten Mannes Jesus, der zum Christus wird – zum Erlöser der Menschen. Das, was an Ostern geschah, das entzieht sich immer mehr unserer Verstehens- und Glaubenswelt – vielleicht auch, weil die Passionszeit für viele Menschen immer weniger von Bedeutung ist.

Dennoch liegt für mich im Osterwunder der Schlüssel des Verstehens und des Glaubens: Ostern bedeutet Leben auch und gerade über den Tod hinaus, der unser biologisches Leben einmal beenden wird.  Ostern: Ja, wir kommen von Weihnachten her. Wir haben die Botschaft der Engel gehört: „...euch ist heute der Heiland geboren!“ Und der Schlüssel liegt in den Worten ‚euch’ und ‚heute’, denn Gott geht es immer um das hier und jetzt. Gott müht sich immer um die konkreten Menschen – damals wie heute um uns. Deshalb ist Weihnachten lebendig! An Weihnachten haben wir das Ereignis von Bethlehem auf uns bezogen. Das Kind in der Krippe ist für jeden Einzelnen von uns geboren. Und jede und jeder kann das ganz persönlich für sich annehmen. So weckt Weihnachten Glauben an Gott in uns.

Ostern: Wir kommen von Weihnachten her und gehen durch die Passionszeit auf Ostern zu. Der erwachte Glaube der Weihnacht wird in der Passionszeit der Bewährung unterzogen.

Passion bedeutet Leiden von Jesus Christus. Wir vertrauen darauf, dass Gottes Sohn unsere Schwächen und Fehler und all das, was wir mit den schweren Worten Sünde und Schuld bezeichnen, auf sich genommen hat und durch den Tod am Kreuz für uns abgegolten hat. Passion: Nehme ich die Weihnachtsbotschaft ernst, dann kann ich nicht anders fragen als: Was bedeutet Passion für mich hier und heute? Vielleicht nehmen Sie sich Zeit und suchen in Gedanken nach Momenten der Passion in Ihrem Leben.

Passion: Da gibt es Begebenheiten, wo andere an uns Fehler begehen. Wie drohende Wolken überschatten sie uns. Dazu gehört auch die Frage, wo wir gegenüber anderen oder uns selbst schuldig geworden sind. Wo wir schwer wie Steine sind und das Leben seine Freiheit verliert. Unsere Schuldsteine sind quasi der Hügel Golgatha, auf dem das Kreuz Jesu aufgerichtet steht: Christus für uns gelitten hat, gekreuzigt, begraben und ins Grab gelegt wurde. Er für uns hinabgestiegen ist in das Reich des Todes. Für uns! Für jeden Einzelnen und jede Einzelne: Für mich gekreuzigt, gestorben und begraben.

Ostern: Es waren die Frauen am Grab damals bei Jerusalem, die fragten: „Wer wälzt uns den Stein weg?“ Und sie kamen am dritten Tag zum Grab und der Stein, der das Grab verschloss, war zur Seite gerollt. Und wieder waren es die Engel, die die frohe Botschaft verkündeten: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden!“ Wenn das in unseren Herzen wahr wird, dann werden wir zu Osterchristen!

Ostern: Wir dürfen darauf vertrauen, dass der Stein vor dem Grab Jesu weggenommen wurde und das Osterlicht uns entgegen strahlt. Für uns, für mich, für uns alle hier und heute ist Jesus Christus auferstanden – der Tod, der uns alle am Ende unseres Lebens betrifft hat seine scheinbare Absolutheit verloren. Goethe würde sagen: Hier bin ich Mensch, hier darf ich‘s sein!

Ostern: Leben, ewiges Leben ist so für uns möglich! Wie das sein wird, das können wir nicht vorhersagen. Aber wir können in unserem Leben, im Hier und Jetzt schon Strahlen des ewigen Lebens in unseren Leben entdecken. Etwa dort, wo uns etwas gelungen ist, oder wo wir froh, glücklich und zufrieden sind. Kurz: Wo unser Leben gelingt! Wo wir Lichtstrahlen der Aufer- stehung empfangen und selbst zu Osterlichtstrahlen für andere werden, so wie es in einem Osterlied heißt: „Strahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus. Strahlen brechen viele aus einem Licht. Und wir sind eins durch ihn!“ Das ist Ostern für mich!

Wenn sie diesen neuen Gemeindebrief in Händen halten sind wir noch auf dem Weg durch die Passionszeit auf Ostern zu. Raum, Zeit, die ganz persönliche Lebenssituation zu bedenken! – um das eigene Herz für die Osterbotschaft zu bereiten und sich vom Osterlicht entzünden zu lassen: Christus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine besinnliche Passionszeit und eine fröhliche Osterzeit!

Ihre Rose Möllhoff-Mylius

Gemeindeblatt

Lesen Sie hier die aktuellen Gemeindeblätter unserer Gesamtkirchengemeinde Temnitz mit dem Monatsspruch, Terminen, Veranstaltungen und Gottesdiensten.

Treffpunkte

Kirchenchor Temnitz

Die Chorproben finden um 19.00 Uhr im Gartenhaus Walsleben statt. (Ausser in den Ferien)

Termine sind im Gemeindebrief abgedruckt!

Kontakt: Harald Bölk 033920 / 695 02

 

Bläserchor Temnitz

Die Bläserchor-Proben finden jeden Montag um 18.00 Uhr in der Kirche Walsleben statt.

Der Bläserchor wünscht sich Verstärkung, ein Instrument kann gegebenenfalls gestellt werden.
Kontakt: Michael Lentz 033920/ 69 216

 

Frauen- und Gesprächskreise

immer um 14 Uhr

Dabergotz: jeden 2. Mittwoch im Monat in der Winterkirche
Kontakt: Frau Unger-Metzelthin 03391/ 50 27 29

Frankendorf: nach Vereinbarung (meist am 3. Mittwoch im Monat) Alte Schule
Kontakt: Frau Hertzke 033924/ 70 620

Walsleben: jeden letzten Donnerstag im Monat in der Kirche
Kontakt: Frau Schwarz 033920/ 69 510

Wildberg (Kerzlin): jeden 2. Mittwoch im Monat in der Winterkirche
Kontakt: Frau Jaap 033928/ 70 525

Gemeindekirchenrat

Der Gemeindekirchenrat der Gesamtkirchengemeinde Temnitz

Der Gemeindekirchenrat Temnitz setzt sich aus jeweils zwei Vertretern (gewähltes Mitglied und Stellvertreter) der einzelnen Ortskirchen zusammen. Stimmberechtigt in den Sitzungen sind jeweils nur die Mitglieder. Bei deren Abwesenheit ist automatisch der betreffende Stellvertreter stimmberechtigt. Des Weiteren haben selbstverständlich die hauptamtlich in der GKG tätigen PfarrerInnen eine Stimmberechtigung. Die Beratungen werden grundsätzlich von den gewählten Mitgliedern und den Stellvertretern in gemeinsamer Runde durchgeführt.

Der GKR Temnitz setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

Mitglieder Gemeindekirchenrat

Mitglieder Gemeindekirchenrat

Walsleben-Kränzlin: Renate Schwarz und Angela Papenbrock
Stellvertreter: Jürgen Berner
Temnitzpark: Monika Pein und Annette Wisch
Stellvertreter: Ute Linke
Kerzlin-Wildberg: Anja im Brahm und Marianne Zühlke
Stellvertreter: Heidi Ackermann
Temnitzquell: Frank-Arnim Pein und Ines Sattelmair
Stellvertreter: 
Manker Temnitztal: Thilo Wendt und André Schmitz-Schwarzkopf
Stellvertreter: Elke Herzberg


Vorsitzender:  Pfr. Alexander Stojanowic
Stellvertreter:  Fabian Nitzsche
 

Weitere Mitglieder des GKR (ohne derzeitiges Stimmrecht) sind:

  • Dorothea Plath (Katechetin)
  • Carola Ritter (Superintendentin)
  • Pfarrerin Christiane Schulz (Geschäftsführerin ESTAruppin e.V.)
  • Roswitha Döring (Regionalakademie)

Aufgaben des Gemeindekirchenrates

„Die Leitung der Kirchengemeinde obliegt dem Gemeindekirchenrat. (…) Unbeschadet des besonderen Auftrages, den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst der öffentlichen Wortverkündigung und Sakramentsverwaltung haben, nimmt der Gemeindekirchenrat die Verantwortung der Kirchengemeinde für die schriftgemäße Verkündigung des Evangeliums wahr. Er berät regelmäßig die Situation der Kirchengemeinde, plant ihre Arbeit, sorgt für deren Durchführung und achtet auf gegenseitige Information in der Kirchengemeinde.“ beschreibt die Grundordnung der Landeskirche die Aufgaben der Gemeindekirchenräte. 

Wann sich die einzelnen Gremien treffen, erfahren Sie im Gemeindeblatt.