Diakonische Arbeit

Gesellschaftliche und soziale Verantwortung der Kirche

Christen leben mitten in der Gesellschaft, sind Teil von ihr und gestalten sie mit. Es gehört zum Wesen des christlichen Glaubens, sich für die Nächsten und die Schöpfung Gottes einzusetzen. Darum gibt es vielfältige christliche Initiativen und Aktionen für ein besseres Miteinander, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.

»Diakonie bezeugt die Liebe Gottes zu seiner Welt, die uns in Jesu Christi begegnet. Sie will Menschen in körperlicher, seelischer, geistlicher und sozialer Not helfen. Sie schließt niemanden dabei aus. Sie vollzieht sich in Wort und Tat. Sie gründet im Dienst Jesu Christi und ist auf das Zeugnis der Heiligen Schrift gewiesen«

beschreibt die Satzungspräambel des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO) den diakonischen Auftrag. 

Unterstützt wird die diakonische Arbeit im Kirchenkreis durch eine große Zahl ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wenn auch Sie diese Arbeit unterstützen und sich für andere einsetzen wollen, wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro ihres Ortes oder direkt an ESTAruppin

Angebote

ESTAruppin e.V.

Im Verein ESTAruppin bündelt der evangelischen Kirchenkreis Wittstock-Ruppin seine gemeindediakonische Arbeit.

Seelsorge

Menschen begleiten - Seelsorge und Beratung

Seelsorge ist ein Angebot zur zwischenmenschlichen Begleitung, Begegnung und Lebensdeutung - im Hortizont des christlichen Glaubens - mit dem Ziel, Menschen für ihren Lebens- und Glaubensweg zu stärken.

So besuchen Seelsorgerinnen und Seelsorger Gemeindeglieder zu Geburtstagen, in Vorbereitung einer Taufe oder Konfirmation, einer Trauung oder bei Krankheit und zur Beerdigung geliebter Menschen. Auch der Besuch zur Kontaktpflege innerhalb der Gemeinde gehört dazu ebenso wie die Notfallseelsorge bei plötzlichen Unglücken oder die Gefängnisseelsorge.

Menschen seelsorgerisch zu begleiten, gehört zu den wichtigsten Aufgaben christlichen Handelns. Neben den Pfarrerinnen und Pfarrern in den Gemeinden stehen auch andere haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Gemeinden für seelsorgerische Gespräche zur Verfügung.

Seelsorge geschieht

...im Gespräch: wenn man sich aussprechen kann, klären sich manche Gefühle
...im Mitaushalten von Unbegreiflichem: wenn Schweigen und Dasein mehr sagen als Worte
...in Gottesdiensten und Abendmahlsfeiern: zur Ruhe kommen und sich mit der Situation, sich selbst und Gott auseinandersetzen

Seelsorger und Seelsorgerinnen sind an das Seelsorgegeheimnis gebunden.
Keine Inhalte des Seelsorgegesprächs werden Dritten bekannt.

Spendenaufruf

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Seelsorge im Krankenhaus



Eine Krankheit reißt einen Menschen und seine Lieben aus dem gewohnten Alltag, bedeutet Ungewissheit und Angst. Aber sie enthält - wie jede Lebenskrise - auch eine Chance.

Von Krankheit Betroffene haben viel Zeit nachzudenken: Warum bin ich gerade jetzt krank geworden? Habe ich über meine seelischen und körperlichen Kräfte gelebt? Was sollte ich in meinem Leben ändern?

Unsere Seelsorger begleiten Menschen in ihren vielfältigen Erfahrungen und Fragen religiöser, seelischer und sozialer Art und stehen ihnen bei. Sie kommen direkt zu den Patientinnen und Patienten auf die Station und sind für Angehörige sowie Mitarbeitende ansprechbar, unabhängig von religiöser Einstellung und Kirchenmitgliedschaft.

Thomas Hikel

Krankenhausseelsorger

Telefon:  
03391/39-4939

E- Mail:
thomas.hikel@gemeinsam.ekbo.de

Joachim Harder

Krankenhausseelsorger

Telefon:  
03391/39-4939

E- Mail:
t.hikel @ kirche-wittstock-ruppin.de

Joachim Harder ist ehrenamtlich tätig.

Ein persönlicher Kontakt zu ihm ist über Krankenhausseelsorger Thomas Hikel möglich.

Lesen Sie hier den aktuellen Rundbrief der Krankenhausseelsorge mit allen Terminen für Dezember 2020.

Rundbrief Dezember 2020

Seelsorge im STRAFVollzug

 

Christus spricht: Ich bin im Gefängnis gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. … Was ihr einem von diesen meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan.“ 

Mt 25, 36.40

 Wer in ein Gefängnis geht, übertritt eine besondere Schwelle. Jetzt gibt es ein „drinnen“ und „draußen. In Haft zu sein ist auch eine legitimierte Form stattlicher benutzter Gewalt.

 

Eine Straftat stellt einen Menschen und seine Angehörigen in eine neue, sehr abgegrenzte Situation. Als Gefangener (Inhaftierter) wird er/sie in eine völlig neue Welt hineingestellt mit eigenen Gesetzen und Regulierungen. Opfer sollen geschützt werden und Schuld beglichen. Dabei spielen solche innerlichen Auseinandersetzungen wie Vergebung, Wiedergutmachung, Lebensorientierung,  Kontakt, die Sorge um Angehörige und Schuld eine große Rolle.

Inhaftierte erleben die Zeit als Bestandsprobe, Einsamkeit, Angst und Verlassenheit oder aber als Orientierung, Aufarbeitung und Change der Veränderung Hier ins Gespräch zu kommen ist eine gute und wichtige Aufgabe des Seelsorgers. Angebote und Hilfen anzubieten und die Kraft des Glaubens dabei zu entdecken.

Gefängnisseelsorge dient auch der Begleitung von Vollzugsbeamten oder der Angehörigen draußen.

Manchmal sind es sogar einfach Angebote von außen, die wichtige Lebenshilfe für den Inhaftieren werden.

Eckhard Häßler

ev. Diakon/Gefängnisseelsorger

Justizvollzugsanstalt Nord-Brandenburg
Teilanstalt Neuruppin-Wulkow

E-Mail: Eckehard.Haessler @ justizvollzug-brandenburg.de

Telefon: 03391-70 03 30

 

 

 

Lesen Sie hier den aktuellen Rundbrief der Gefängnisseelsorge Dezember 2020.

Rundbrief

Telefonseelsorge


Telefonseelsorge (24 h)

0800 - 111 0 111 (gebührenfrei)
0800 - 111 0 222 (gebührenfrei)

Kinder- und Jugendtelefon

0800 - 111 0 333 (gebührenfrei)
Mo - Fr zwischen 15-19 Uhr

Notfalltelefon für pflegende Angehörige

030 - 820 97-169/170

Partner

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Spendenaufruf

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