Struktur

Grundlage für Dienst und Aufbau des Kirchenkreises bildet die Grundordnung der Evangelischen Kirche Berlin, Brandenburg, Schlesische Oberlausitz. Der Kirchenkreis Wittstock-Ruppin vertritt die Anliegen seiner Gemeinden und Pfarrbereiche:

Wir wirken an der Festigung der ökumenischen Gemeinschaft mit, engagieren uns für ein friedvolles Zusammenleben der Menschen und arbeiten hierfür mit gesellschaftlichen Gruppen sowie kommunalen Einrichtungen zusammen.  

Die leitenden Gremien des Kirchenkreisen sind die Kreissynode, der Kreiskirchenrat und die Superintendentur. Diakonisch, missionarisch, bildend und kulturell wirkt der Kirchenkreis neben den PfarrerInnen in den Gemeinden durch ESTAruppin, die Regionalakademie, die Evangelischen Kindergärten, Horte und die Evangelische Schule.

Unser Kirchenkreis Wittstock-Ruppin besteht aus den Gesamtkirchengemeinden Protzen-Wustrau-Radensleben, Ruppin, Temnitz und Wittstock, den Kirchengemeinden Dosse-Brausebach und Rheinsberg, den Pfarrbereichen Papenbruch und Zühlen-Zechliner Land sowie dem Pfarrsprengel Dranse.

In den letzten zehn Jahren haben wir 25 Prozent der Gemeindeglieder verloren. Unsere Antwort war die Reform unseres Kirchenkreises. Wir bildeten vier Gesamtkirchengemeinden, in Ortskirchen untergliedert, und errichteten Team-Pfarrämter. Gemeinsam organisieren wir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die ge- meindliche Bildung, die Kirchenmusik sowie sozialdiakonische Aufgaben. Der Kirchenkreis wirkt neben den PfarrerInnen in den Gemeinden durch ESTAruppin e.V., die Regionalakademie, die Evangelischen Kindergärten, Horte und die Evangelische Schule in Neuruppin.

Der Kreiskirchenrat

Der Kreiskirchenrat leitet den Kirchenkreis Wittstock-Ruppin. Er kommt monatlich zusammen und nimmt die Aufgaben der Kreissynode zwischen deren Tagungen wahr. So wirkt er an der Stellenplanung und -besetzung im Kirchenkreis mit, regelt die Dienstaufsicht für die beruflichen MitarbeiterInnen des Kirchenkreises und prüft die Jahresrechnung für die Kreissynode vor. 

Er berichtet ihr jährlich über seine Tätigkeit und alle wichtigen Ereignisse im Kirchenkreis und führt die Beschlüsse der Kreissynode aus.

Der Kreiskirchenrat führt den Haushalt des Kirchenkreises und beaufsichtigt die Finanzverwaltung der Kirchengemeinden. Zudem stellt der/die Vorsitzende des Rates die gerichtliche wie außergerichtliche Vertretung des Kirchenkreises dar. Seine Mitglieder wählt die Kreissynode auf sechs Jahre. 

Aufstellung Kreiskirchenrat

Mitglieder qua Amt:

  • amt. Superintendentin Carola Ritter
  • 1. stellv. Superintendent Pfarrer Hans-Christoph Schütt
  • Präses Annemarie Nippraschk

Berufliche Mitarbeitende:

  • Pfarrerin Gabriele Zieme-Diedrich
  • Kirchenmusikerin Juliane Felsch-Grunow

Vertretung:

  • Krankenhausseelsorger Pfarrer Thomas Hikel
  • Gemeindepädagogin (FS) Roswitha Döring

Nicht beruflich Mitarbeitende:

  • Christhard Weiß, GKG Ruppin
  • Jürgen Berner, GKG Temnitz
  • Harald Krumhoff, GKG ProWuRa
  • Thomas Kiehns, KG Zühlen
  • Nicole Dase, GKG Wittstock
  • Jens Gerloff, GKG Im Herzsprunger Land
  • Dr. Thomas Feldmann, KG Zwischen Dosse und Heide
  • Annegret Grosch, KG Rheinsberg

 Vertretung:

  • Michael Schetelich, KG Zwischen Dosse und Heide

Die Superintendentur

Die amt. Superintendentin führt die MitarbeiterInnen und berät sie bei ihren Aufgaben. Sie unterstützt die Arbeit der Kirchengemeinden, Gremien, Ämter und Dienste. Außerdem vertritt sie den Kirchenkreis Wittstock-Ruppin gegenüber der Landeskirche. 

Die Wahl des Superintendenten erfolgt alle 10 Jahre durch die Kreissynode.

Zur neuen amt. Superintendentin wurde Pfarrerin Carola Ritter im Mai dieses Jahres gewählt. Seit dem 1. August 2022 führt sie ihr Amt aus.

Kontakt Superintendentur

Carola Ritter

amt. Superintendentin

Ev. Kirchenkreis Wittstock-Ruppin

Kirchplatz 2
16909 Wittstock

E-Mail: carola.ritter @ gemeinsam.ekbo.de
Telefon: 03394 400 213
Mobil: 0160/63 14 973
Fax: 03394-433 986

Dana Krsynowski

Ephoralsekretärin
Verwaltung / Öffentlichkeitsarbeit

Superintendentur
Ev. Kirchenkreis Wittstock-Ruppin

Kirchplatz 2
16909 Wittstock

E-Mail: dana.krsynowski @ gemeinsam.ekbo.de
Telefon: 03394–40 29 475
Fax: 03394–443 986

Nicole Wanke

Ephoralassistentin

Superintendentur
Ev. Kirchenkreis Wittstock-Ruppin

Kirchplatz 2
16909 Wittstock

E-Mail: nicole.wanke @ gemeinsam.ekbo.de

Telefon: 03394–40 29 476
Fax: 03394–443 986




Evangelischer Kirchenkreis Wittstock-Ruppin
amt. Superintendentin Carola Ritter
Kirchplatz 2 • 16909 Wittstock

Telefon 03394 / 43 33 00
Telefax 03394 / 44 39 86

suptur@kirche-wittstock-ruppin.de


Bürozeiten:
Montag-Donnerstag: 8 bis 14 Uhr

Die Gesamtmitarbeitervertretung

Mitglieder GemMV

Mitglieder:

  • Dorothea Plath – Katechetin/Religionslehrerin (Vorsitz)
  • Judith Friedrich – Erzieherin KITA Neuruppin
  • Stephan Püschel – Hausmeister der Ev. Gesamtkirchengemeinde Ruppin
  • Andreas Paul – Mitarbeiter auf dem Friedhof Neuruppin
  • Daniel Spreu – Mitarbeiter im Hort Neuruppin

Sitzung: jeden 1. Montag im Monat

Dorothea Plath

Katechetin/ Religionslehrerin       

Ev. Kirchenkreis Wittstock-Ruppin

Telefon: 0173/891 61 53

E-Mail: d.plath@kirche-wittstock-ruppin.de

Die Kreissynode

Text Kreissynode

Die Kreissynode ist die Versammlung der Evangelischen Kirchengemeinden und der gemeinsamen Dienste des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin.

Unter der Leitung von Präses Annemarie Nippraschk setzt sie sich aus 64 Synodalen zusammen (Superintendentin, alle PfarrerInnen und hauptamtlichen MitarbeiterInnen sowie VertreterInnen der Kirchengemeinden). Zweimal im Jahr trifft die Synode öffentlich zusammen. Alle sechs Jahre wird sie neu gebildet.

Die Kreissynode gibt den Kirchengemeinden Anregungen für ihre Arbeit und kann für Aufgaben des Kirchenkreises besondere Einrichtungen schaffen sowie Beauftragte berufen.

Sie nimmt den Rechenschaftsbericht des Kreiskirchenrates und weitere Berichte der Gemeinden, kreiskirchlicher Dienste und Beauftragten entgegen, wertet diese aus und gibt Richtlinien für die weitere Arbeit.

Ebenso beschließt die Synode die Haushaltspläne des Kirchenkreises, die Jahresrechnung sowie Entlastung des Kreiskirchenrates. Desweiteren stimmt sie über Anträge der Kirchengemeinden und kreiskirchliche Satzungen ab.

Ausschüsse der Kreissynode: Finanzausschuss, Rechnungsprüfer, Gebäude- und Immobilienausschuss

Umwelt-Engagement

Umweltgruppe des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin

In unserem Kirchenkreis gibt es seit Oktober 2020 eine ehrenamtlich arbeitende Umweltgruppe, die sich unterschiedliche Themen und Initiativen zur Aufgabe macht.

  • Welche Initiativen gibt/gab es bereits im KK Wittstock-Ruppin?

    Welche Initiativen gibt/gab es bereits im KK Wittstock-Ruppin?

    Geleitet vom Auftrag Gottes zur „Bewahrung und Bebauung der Schöpfung“ (1. Mose 2,15) ist unser Kirchenkreis seit einigen Jahren verstärkt dabei, in seiner alltäglichen Arbeit den Umwelt- und Klimaschutz mit zu berücksichtigen. Als inhaltlich-konzeptionelle Grundlage dienen uns dabei in erster Linie das Umweltkonzept und das Klimaschutzgesetz unserer Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO).

    In folgenden Bereichen sind und waren wir bereits aktiv. Die Beispiele stehen stellvertretend für viele weitere kleine und große Aktionen und Entscheidungen, die in unseren Kirchgemeinden täglich zum Tragen kommen. 

  • Bezug von zertifiziertem Ökostrom

    Bezug von zertifiziertem Ökostrom

    Ein großer Teil der Kirchengemeinden unseres Kirchenkreises bezieht zertifizierten Ökostrom. Mit der Abkehr von der Nutzung umweltverschmutzender fossiler und Atomenergie hin zur Nutzung von erneuerbaren Energien entlasten wir das Klima und die Umwelt.

  • E-Mobilität

    E-Mobilität

    In unserem Kirchenkreis nutzen kirchliche Mitarbeiter:innen seit 2016 in gemeinschaftlicher Nutzung (Car-Sharing-System) ein E-Auto, das mit zertifiziertem Ökostrom geladen wird. Dieses Konzept wurde als beispielgebendes „Mobilitätskonzept für E-Mobilität auf dem Lande“ im Jahr 2017 mit dem ersten Preis des Ökumenischen Umweltpreises ausgezeichnet. Der Ökumenische Umweltpreis wird vom Ökumenischen Rat Berlin-Brandenburg verliehen. Mit der Nutzung des E-Autos sparen wir neben dem klimabelastenden CO2 auch erhebliche Kosten, denn die 30 Cent, die üblicherweise für jeden gefahrenen Dienstkilometer ausgegeben werden, bleiben auf diese Weise in unserem kirchlichen Finanzhaushalt. Auf diese Weise refinanzieren wir die Anschaffungs- und Reparaturkosten für das Auto. Nach der Refinanzierung des E-Autos investieren wir in die Anschaffung weiterer E-Fahrzeuge.

  • Jobrad-Pilotprojekt

    Jobrad-Pilotprojekt

    Unser Kirchenkreis ist Teilnehmer bei einem Jobrad-Pilotprojekt in der EKBO, unserer Landeskirche, als Beispiel für einen ländlichen Kirchenkreis. In der Pilotphase wird den Mitarbeitenden des Kirchenkreises, der Kirchengemeinden und des kirchlichen Verwaltungsamtes (KVA) in Kyritz das Angebot gemacht, das Jobrad-Angebot nach dem Modell des Dienstradleasings mit Gehaltsumwandlung zu nutzen. Durch Einsparungen von Steuern und Sozialabgaben, die bei diesem Modell zum Tragen kommen, kann ein Fahrrad finanziell deutlich günstiger werden als bei einem normalen Leasing- oder einem Direktkauf. Mit diesem Angebot sollen auch Mitarbeitende in ländlichen Räumen zur stärkeren Nutzung von Fahrrädern für dienstliche, aber auch private Wege motiviert werden. Das Fahrrad ist das umweltfreundlichste Verkehrsmittel: Es ist leise, effizient und schont das Klima und die Umwelt. Außerdem kann es auch die Gesundheit von Radler:innen in vielfältiger Weise fördern.

    Nach Abschluss des Jobrad-Pilotprojektes, das von der Verwaltung der Kirchenleitung (Konsistorium) koordiniert wird, wird geprüft, ob sich das Modell für die flächendeckende Anwendung in der gesamten EKBO eignet.

  • Cartoon-Wanderausstellung „Gott bewahre! - Karikaturen zu Klimawandel und Umweltpolitik“

    Cartoon-Wanderausstellung „Gott bewahre! - Karikaturen zu Klimawandel und Umweltpolitik“

    Im Jahr 2019 fand in Wittstock die Brandenburger Landesgartenschau statt, in dessen Rahmen der Kirchenkreis ein Kirchenprogramm konzipierte. Teil dieses kirchlichen Programms war eine Cartoon-Ausstellung zu Klimawandel und Umweltpolitik, die gemeinsam mit der Cartoonlobby e.V. und dem Umweltbüro der Landeskirche EKBO umgesetzt wurde. Ausgehend davon wurde mit den gleichen Trägern und zusätzlicher Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums eine Cartoon-Wanderausstellung konzipiert, die Kirchengemeinden und andere Einrichtungen ausleihen können. Am 10. Oktober 2020 hatte die Wanderausstellung - nach langer Verzögerung wegen der Corona-Pandemie - ihre erste Station an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Rahmen der Initiative „Rasen statt rasen - Autofreier Tauentzien“, die sich für weniger motorisierten Individualverkehr und eine klima- und umweltfreundlichere Aufteilung des städtischen Innenraums einsetzt. Der Verleih der Ausstellung erfolgt über das Umweltbüro der EKBO

    Anlässlich des Kreiskirchentags, der am 25. Juni 2022 unter dem Motto „Gott bewahre – Die Welt ist ein Dorf“ in Wittstock stattfand, machte die Wanderausstellung erneut einige Wochen bei uns Station und fand wieder großen Anklang.

  • Verwendung von zertifiziertem Ökopapier

    Verwendung von zertifiziertem Ökopapier

    Die in großer Auflagenhöhe erscheinenden Gemeindebriefe einiger Kirchengemeinden werden auf zertifiziertem Ökopapier und von einer Druckerei mit Umweltzertifikat gedruckt. Auch für Kopier- und andere Druckarbeiten achten wir verstärkt darauf, Ökopapier zu verwenden.

  • Fair gehandelte Produkte, vegetarische (Bio-)Lebensmittel

    Fair gehandelte Produkte, vegetarische (Bio-)Lebensmittel

    In unseren Veranstaltungen bieten wir verstärkt fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Kekse und Snacks an. Unser Kirchenkreis unterstützt an mehreren Standorten „Weltläden“. Bei den jährlich zweimal stattfindenden Kreissynoden wird jeweils ein vegetarisches Essen angeboten. Die angebotene Fleischmahlzeit stammt aus Bio-zertifizierten Betrieben.

  • Musterlandpachtvertrag

    Musterlandpachtvertrag

    Die Umweltgruppe des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin hat einen Musterlandpachtvertrag erarbeitet, in dem Pächter:innen dazu verpflichtet werden, das gepachtete Kirchenland ökologisch, nachhaltig und schonend zu bewirtschaften. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Biodiversität und Bewahrung der Schöpfung. Wichtig bei der Umsetzung und Anwendung des Musterlandpachtvertrages ist der Austausch und direkte Kontakt zwischen den Landwirtschaftreibenden und der Kirchengemeinde, um gemeinsam die jeweils schonendste Form der Bewirtschaftung zu definieren. Der Musterlandpachtvertrag des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin darf gerne von anderen Kirchenkreisen verwendet werden.

    Musterpachtvertrag (download)

  • Erneuerbare Energieanlage für das Gemeindezentrum in Walsleben

    Erneuerbare Energieanlage für das Gemeindezentrum in Walsleben

    Durch die Sanierung des Gartenhauses als Teil des Gemeindezentrums in Walsleben wurde zusätzlicher Raum für die Gemeinde geschaffen, der eine zusätzliche Bereitstellung von Energie erfordert, auch für die neuen PKW- und Fahrrad-E-Ladestationen. Zur Deckung des Energie- und Wärmebedarfs wurden zwei Erdwärmepumpen installiert, über die das Gartenhaus und teilweise das Pfarrhaus versorgt werden.  

    Im Zuge der Kirchensanierung, die voraussichtlich im Jahr 2026 stattfinden wird, soll im nächsten Schritt auf dem südseitigen Dach der Kirche eine Photovoltaikanlage installiert werden, die auch über einen Batteriespeicher verfügt. Damit werden Klima und Umwelt geschont und gleichzeitig lassen sich die Energiekosten für die Wärmeerzeugung im gesamten Gemeindezentrum (Kirche, Pfarrhaus und Gartenhaus) reduzieren.

Eigenes Logo - Schöpfung bewahren!

Das Umweltengagement des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin wird sichtbar in einem eigenen Logo.
In seiner Gestaltung macht es die Verbindung zwischen der weltweiten Schüler:innen-Initiative „Fridays for Future“, der Initiative „Church for Future“ und unserem christlichen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung deutlich.
Eingesetzt wird es bei Veranstaltungen, Gottesdiensten und anderen Zusammenhängen, in denen wir uns, als gesamter Kirchenkreis oder in einzelnen Kirchengemeinden, für den Umwelt- und Klimaschutz engagieren.

Rückschau:

Globaler Klimastreik 23.09.2022 in Neuruppin

Cartoon-Wanderausstellung

„Gott bewahre! - Karikaturen zu Klimawandel und Umweltpolitik“

Im Jahr 2019 fand in Wittstock die Brandenburger Landesgartenschau statt, in dessen Rahmen der Kirchenkreis ein Kirchenprogramm konzipierte. Teil dieses kirchlichen Programms war eine Cartoon-Ausstellung zu Klimawandel und Umweltpolitik, die gemeinsam mit der Cartoonlobby e.V. und dem Umweltbüro der Landeskirche EKBO umgesetzt wurde. Ausgehend davon wurde mit den gleichen Trägern und zusätzlicher Unterstützung der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums eine Cartoon-Wanderausstellung konzipiert, die Kirchengemeinden und andere Einrichtungen ausleihen konnten. Am 10. Oktober 2020 hatte die Wanderausstellung - nach langer Verzögerung wegen der Corona-Pandemie - ihre erste Station an der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche im Rahmen der Initiative „Rasen statt rasen - Autofreier Tauentzien“, die sich für weniger motorisierten Individualverkehr und eine klima- und umweltfreundlichere Aufteilung des städtischen Innenraums einsetzt.

Anlässlich des Kreiskirchentags, der am 25. Juni 2022 unter dem Motto „Gott bewahre – Die Welt ist ein Dorf“ in Wittstock stattfand, machte die Wanderausstellung erneut einige Wochen bei uns Station und fand wieder großen Anklang.

Kontakt zur AG Umwelt

über Herrn Dr. Rainer Eschenhagen, Mitglied der Umwelt AG

E-Mail: umwelt@kirche-wittstock-ruppin.de

Kontakt und Öffnungszeiten Weltladen

Weltladen Wittstock

Gröperstraße 20 in 16909 Wittstock

Telefon 03394 - 721 359
E-Mail weltladen-wittstock@estaruppin.de

Öffnungszeiten

Dienstag 10.00 - 16.00 Uhr

Donnerstag 10.00 - 16.00 Uhr

Am 30.04.16 wurde in Wittstock/Dosse im Catharina-Dänicke-Haus ein kleiner aber feiner Weltladen eröffnet. Die Vielfalt und die Qualität der fair gehandelten Produkte laden ein zum fairen Einkauf – für den täglichen Verbrauch oder zum Verschenken.

Fairer Handel ist mehr als ein fairer Preis: Er ist Partnerschaft auf Augenhöhe, langfristige Lieferverträge, Förderung sozialer Projekte und Respekt gegenüber der Umwelt.

Ehrenamtliche, die beim Verkauf helfen wollen, sind herzlich willkommen! Der Weltladen Wittstock ist Mitglied im Weltladen Dachverband e.V.

Block Spendaufruf

Spendenaufruf

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Stellenangebote

Die Evangelische Gesamtkirchengemeinde ProWuRa (Protzen-Wustrau-Radensleben) sucht für die ab 01.11.2026 zu besetzende Kreispfarrstelle eine Pfarrerin oder einen Pfarrer.

Die Gesamtkirchengemeinde liegt landschaftlich wunderschön gelegen zwischen Ruppiner See und Rhinluch, unweit des Berliner Speckgürtels im Süden und der Seenregion im Norden. Sie ist über die A24/A19 oder mit der Bahn gut von Berlin, Hamburg und Rostock aus erreichbar. Das nahe Rheinsberg hat Kultur- und Musikliebhabern viel zu bieten. Die Region ist touristisch und ländlich geprägt, zunehmend aber auch von Zuzug junger Familien aus den umliegenden Städten und Berlin.

 

Alle Infos hier:

 

Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Auf der Tagung der Kreissynode im Frühjahr 2022 hat der evangelische Kirchenkreis Wittstock-Ruppin sein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt beschlossen. Nun nach zwei Jahren Erfahrung wurde es, wie vorgesehen, überarbeitet. Die Kreissynode hat in ihrer Herbsttagung 2024 das überarbeitete und ergänzte Schutzkonzept – jetzt „Konzept für grenzwahrenden Umgang und zum Schutz vor sexualisierter Gewalt im Kirchenkreis Wittstock-Ruppin“ - verabschiedet.

Es soll helfen, im Kirchenkreis die Kultur der Achtsamkeit weiterzuentwickeln und dem Schutz der Mitarbeitenden vor unbegründeten Vermutungen und vor allem der Prävention aller Formen sexualisierter Gewalt dienen. Dazu gehören nicht nur strafrechtlich relevante Vorfälle, sondern auch Grenzverletzungen und Übergriffe. Beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende werden sensibilisiert und geschult, damit sie Risiken erkennen und in Fällen von sexualisierter Gewalt professionell handeln können.

Im KK Wittstock-Ruppin gilt der Verhaltenskodex der EKBO und er wird zunehmend mit Leben gefüllt, damit die Kultur der Achtsamkeit wachsen kann.

Wenn Sie von Vermutungen sexualisierter Gewalt hören oder selbst betroffen sind, können Sie sich – auch erstmal anonym - an jede*n Mitarbeiter*in oder an die Beauftragten des Kirchenkreises wenden. Sie hören Ihnen zu und sind über mögliche Vorgehensweisen informiert. Mit Ihnen zusammen können sie die notwendigen Schritte einleiten.

Was jetzt wichtig ist

Das Gespräch suchen, um sich mit den Erkenntnissen zu sexualisierter Gewalt auseinanderzusetzen

Die ForuM-Studie gibt wegweisende Empfehlungen zur Verbesserung unserer Aufarbeitung, Präventions- und Interventionsarbeit.

Es gab und gibt in unserer Kirche Taten sexualisierter Gewalt. Es sind keine Einzelfälle. Die Evangelische Kirche wollte Aufklärung zum Ausmaß dieser Gewalt, wenn auch erst sehr spät. So wurde die von der EKD beauftragte „ForuM-Studie“ nach dreijähriger Arbeit im Januar 2024 veröffentlicht: Eine „Forschung zu sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche und Diakonie in Deutschland“. Darin wird der Zeitraum von 1946 bis 2020 beleuchtet. Hier finden Sie die gesamte Studie zum Nachlesen: www.forum-studie.de. Das unabhängige Wissenschaftsteam, der Forschungsverbund, hat systemisches Versagen der Evangelischen Kirche analysiert: Minderjährige wurden nicht ausreichend geschützt, von sexualisierter Gewalt betroffene Menschen wurden nicht gehört, begleitet und unterstützt, Täter wurden gedeckt. Mit dieser Studie gibt es eine Zäsur in unserer Kirche, denn die Ergebnisse zeigen auch: Es gibt Faktoren, die den Missbrauch begünstigt oder nicht verhindert haben. Betroffene Menschen kommen in der Studie ausführlich mit ihren Perspektiven auf die Täter und die kirchlichen Strukturen zu Wort. Was sie erlitten haben, wird zur Sprache gebracht. Ohne ihre Beharrlichkeit, oft auch gegen die administrativen Hürden und Abwehrhaltungen, wäre die Aufarbeitung nicht dort, wo sie heute steht. Die Landeskirche hat sich an der Zuarbeit zur ForuM-Studie gemäß den Vorgaben beteiligt. Sie haben sicherlich gehört und gelesen, dass in der Zuarbeit zu einem Teilprojekt der Studie Disziplinarakten der Pfarrpersonen seit 1946 ausgewertet wurden. Gemeldet wurden für den genannten Zeitraum aus der EKBO und ihren Vorgängerkirchen 41 Beschuldigte, davon 39 Pfarrer und 2 kirchliche Mitarbeiter. Wir gehen von 116 Betroffenen für diesen Zeitraum aus. Viele Personalakten sind noch nicht gesichtet. Das erfordert nächste Verabredungen und Schritte. Schon jetzt ist deutlich: Mit dieser Studie haben wir eine wichtige Arbeitsgrundlage für nötige Maßnahmen, für noch mehr Anstrengungen, aber damit ist das, was wir mit Aufarbeitung verbinden, längst nicht abgeschlossen. Wir sind mittendrin.

Die über vierzig Empfehlungen der Studie werden für eine verbesserte und weiter professionalisierte Arbeit mit allen Menschen, die sich unseren Gemeinden anvertrauen, besonders in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, wesentlich sein. Was ein gemeinsam abgestimmtes, nach einheitlichen Standards verbessertes Arbeiten in der Prävention und Intervention bedeutet, wird auf allen Ebenen der Evangelischen Kirche beraten und dann gemeinsam beschlossen.

Jetzt braucht es Zeit, nicht nur zur Lektüre der Ergebnisse, sondern auch zum klärenden Austausch, für Fragen und erste Antworten, und zwar in geschützten Gesprächsräumen. Beschweigen wäre dagegen toxisch. Es geht um Vertrauen und Glaubwürdigkeit und um die Veränderbarkeit von Strukturen in unserer Kirche. Es kann nicht nur um einige Nachjustierungen, um einzelne Aspekte oder Richtlinien gehen. Vielmehr befragen wir miteinander unsere Haltung, unsere Kultur und Sprache mit Blick auf Gewalt und diese besonders schwerwiegende Gewaltform.

Wenn Sie Fragen, Rückmeldungen oder Anregungen zum Umgang mit der ForuM-Studie an die Landeskirche haben, können Sie unter anderem die Landeskirchliche Beauftragte für den Umgang mit sexualisierter Gewalt, Frau Marion Eckerland (m.eckerland@ekbo.de; Tel: 03024344-423) kontaktieren. Material zur Präventionsarbeit und den Verhaltenskodex, der an jeden kirchlichen Ort gehört, stellt die kreiskirchliche Ansprechperson für Prävention und Krisenintervention, Frau Roswitha Döring (roswitha.doering@gemeinsam.ekbo.de; Tel: 015209015589) zur Verfügung. Sollten Sie von sexualisierter Gewalt betroffen sein oder einen Verdacht haben und Sie suchen nach einer Möglichkeit der anonymen und vertraulichen Beratung, dann steht für Sie folgende externe Ansprechstelle zur Verfügung:

Wendepunkt e.V.
Tel.: 0800 5 70 06 00 (kostenfrei)
Mo 11:00-12:30 Uhr
Mi  16:00-17:30 Uhr

Mail: vertrauensstelle-ekbo@wendepunkt-ev.de

Wendepunkt e.V. gibt gegenüber der Landeskirche keine Auskunft über die Inhalte der Telefonate.

Roswitha Döring

Gemeindepädagogin (FS)
Präventionsbeauftragte und
Ansprechperson in Fällen sexualisierter Gewalt

R.-Breitscheid-Str. 38

16816 Neuruppin

Telefon: 03391–775 3070
Mobil: 0152-090 155 89

E-Mail: roswitha.doering @ gemeinsam.ekbo.de

Archive

Ahnenforschung und Recherche in Kirchenbüchern
im Kirchenkreis Wittstock-Ruppin

Ihre Anfrage richten Sie bitte an das Archiv des Domstifts in Brandenburg an der Havel:

Domstiftsarchivare 
Dr. Uwe Czybatynski und Konstanze Borowski
Burghof 10 in 14776 Brandenburg


Tel.: 03381-211 22 15
E-Mail: archiv@dom-brandenburg.de

Öffnungszeiten: Di und Mi 9-17 Uhr

Auf Grund begrenzter Platzzahl ist immer eine Voranmeldung notwendig.

Die Stiftung zum Erhalt der Kirchen

Die Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz wurde 2006 als Treuhandstiftung in der Deutschen Stiftung Denkmalschutz errichtet. Die Stiftung widmet sich der Erhaltung von nach dem Denkmalschutzgesetz des Landes Brandenburg als Kulturdenkmale anerkannten Kirchen in der Prignitz sowie ihrer denkmalwerten Ausstattung.

Die Stiftung wurde durch die Kirchenkreise der Prignitz, Perleberg-Wittenberge, Havelberg-Pritzwalk, Wittstock-Ruppin und Kyritz-Wusterhausen sowie die Sparkasse Prignitz und Herrn Hans Lange gegründet. Als Rechtsnachfolger für die Kirchenkreise Perleberg-Wittenberge, Havelberg-Pritzwalk und Kyritz-Wusterhausen handelt nach der Fusion der Kirchenkreise der Kirchenkreis Prignitz.
Das Kapital der Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz beläuft sich inzwischen auf eine Summe von rund 141.000,00 Euro (Stand November 2022). Es wird von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) achtsam sowohl unter kapitalerhaltenden wie erlösorientierten Gesichtspunkten angelegt.
 

Ihr Weg zur Förderung

Sie möchten eine Unterstützung der Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz beantragen? Gerne sehen wir Ihrer Anfrage entgegen.

Die Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz fördert die Erhaltung der als Kulturdenkmal anerkannten Kirchen in der Prignitz grundsätzlich durch die Gewährung von Zuschüssen. Die Förderung erfolgt nach freiem Ermessen der Stiftung und ihren finanziellen Möglichkeiten.

Eine Antragstellung auf Fördermittel der Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz kann schriftlich (postalisch oder per Mail) an die unten genannte Kontaktadresse erfolgen. Anträge an die Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz sind bis zum 31.05. des Jahres einzureichen.

Mit dem Antrag sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Projektinformation: Erläuterung der beabsichtigten Maßnahme; das entsprechende Formular lassen wir Ihnen gerne zukommen
  • ein zur Ausführung vorgeschlagenes Kostenangebot je Gewerk, sowie zwei Vergleichsangebote (Handwerker ggf. mit denkmalpflegerischer Expertise)
  • die denkmalrechtliche Erlaubnis und die kirchenaufsichtliche Genehmigung
  • eine nach Bauteilen und Gewerken gegliederte Kostenschätzung der geplanten Maßnahme mit Beschreibung der denkmalpflegerischen Maßnahmen
  • ein auf die Kosten abgestimmter Finanzierungsplan
  • sowie Bildmaterial des Objektes, welche die zu beseitigenden Schäden dokumentieren.

Nach Prüfung durch die DSD wird im Vorstandsgremium der Stiftung über den Förderantrag abgestimmt. Gewöhnlich finden die Sitzungen im Herbst statt.

Fällt die Entscheidung zur Förderung positiv aus, erhalten Sie eine schriftliche Förderzusage. Je nach Höhe der zugesagten Förderung wird im Anschluss ein Fördervertrag mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz geschlossen.
 

Kontakt

Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz
in der Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Manuel Hase
Schlegelstr. 1 Telefon: 0228 9091-214
53113 Bonn
E-Mail: manuel.hase@denkmalschutz.de
 

Unterstützung

Unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung zum Erhalt der Kirchen!

Spendenkonto
DSD Stiftung zum Erhalt der Kirchen in der Prignitz
IBAN: DE45 3702 0500 0001 5294 00
BIC: BFSWDE33XXX
Jede Zuwendung hilft!
 

Download

Das Dokument zur Stiftung und den Weg zur Förderung können Sie hier auch noch als PDF herunterladen.