Musizieren

Sie haben Freude an Musik? Wir bieten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Neuruppin und Umgebung an, in einem unserer Ensembles mitzuwirken. Alle unsere Angebot sind kostenfrei und unabhängig von Konfession oder Weltanschauung.

Die Ruppiner Kantorei

Ruppiner Kantorei: donnerstags 19.30 Uhr in der Mensa des Ev.-Schul-Gebäudes Schifferstr.

In der Ruppiner Kantorei singen etwa 65 Sängerinnen und Sänger. Wir singen regelmäßig zu Gottesdiensten, veranstalten in der Regel zwei mal im Jahr ein eigenes Konzert mit oratorischen Werken oder A-capella-Gesang und sind auch bei gemeinsamen Veranstaltungen mit anderen Chören der Stadt und Umgebung präsent. Alle zwei Jahre unternehmen wir eine Chorreise. In diesem Jahr geht es im September nach Rendsburg.

Zu unserem Repertoire gehört das ganze Spektrum der geistlichen Musik: einfache vierstimmig gesetzte Lieder und Choräle, anspruchsvolle Motetten, Kantaten, chorsinfonische Werke und Oratorien - Altes und Neues.

Regelmäßig gibt es Gemeinschaftsprojekte mit der Wittstocker St. Marien-Kantorei oder mit dem Kammerchor der Evangelischen Schule Neuruppin.

In 2019 Jahr brachten wir das Oratorium "Die Schöpfung" von Joseph Haydn zur Aufführung. 2020 hatten wir eigentlich vor, wieder (wie schon 2015) die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums von J. S. Bach in den Gottesdiensten der Weihnachtstage gemeinsam mit Instrumentalisten aus der Region zu singen.

Dieses Vorhaben fiel leider - wei so vieles - Corona zum Opfer. So wie auch die für den Herbst 2020 geplante Chorreise nach Rendsburg. Dennoch sind wir nicht inaktiv: Jeden Donnerstag treffen wir uns zu Online-Proben und bereiten die Vorhaben vor, die im Advent 2021 hoffentlich wieder möglich sein werden. Am Samstag vor dritten Advent z.B. werden wir Bachs wunderbare Kantate "Schwingt freudig euch empor" sowie Saint-Saens' "Oratorio de Noel" in der Klosterkirche singen. Darauf freuen wir uns um so mehr. Mit sehr kleinen Chorgruppen singen wir außerdem in den Sonntagsgottesdiensten und in Musikalischen Andachten.

Weitere Chöre

Ruppiner Männer-Ensemble: nach Absprache, 14-tägig bis alle drei Wochen meist mittwochs 19.30 Uhr in der Virchowstr. 13

Chor Alt Ruppin: montags 20 Uhr in der Nikolaikirche mit Christine Kuhnt. Nach Absprache.

Treskower Chor: mittwochs 19 Uhr in der Treskower Kirche

Kantorei St.Trinitatis

St.Trinitatis-Chor: dienstags 19.30 Uhr in der Mensa des Ev.-Schul-Gebäudes Schifferstr.

Einfach aus Freude zum Lobe Gottes Musik machen, in entspannter Atmosphäre und in einem Tempo proben, welches sich an den Sängerinnen und Sängern orientiert, gute Gemeinschaft haben - das ist das Programm der Kantorei St.Trinitatis.

Hier treffen sich vor allem Sängerinnen und Sänger, die es nicht ganz so "sportlich" mögen, die aber dennoch regelmäßig und zielgerichtet proben möchten. Auch junge Neu- oder Quereinsteiger, die noch wenig oder keine Chor-Erfahrung haben, finden hier ihre Chorheimat.

Wir singen in den Gottesdiensten, gestalten aber auch Musikalische Vespern oder kleine Konzerte zu besonderen Anlässen und Festen.

Momentan pausieren unsere regelmäßigen Proben. Nur ganz kleine Gruppen treffen sich auf besondere Absprache hin, um gezielt die liturgische Gestaltungen eines Gottesdienst vorzubereiten.

Flötenkreis

Zum Flötenkreis gehören zehn Frauen und zwei Männer, die sich

mittwochs 17.30 Uhr im Gemeinderaum Virchowstr. 13

treffen, um miteinander zu proben.

Mit unseren drei Sopran-, drei Alt-, zwei Tenor-, zwei Bass- und je einer Groß- und Subbassblockflöte können wir vom einfachen Volkslied über schwungvolle Renaissance-Tänze bis zu doppelchörigen Motetten viele Genres erklingen lassen.

Neben der musikalischen Begleitung von Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen gestalten wir thematische Programme und tragen auch gern manchen musikalischen Gruß zu Jubilaren in der Gemeinde.

Die Leitung liegt in den Händen von Kantor Matthias Noack.

Ihr Ansprechpartner

Matthias Noack

Kantor für den Bereich Ruppin

E-Mail m.noack@kirche-wittstock-ruppin.de
Telefon 03391 - 405 192 

Kalender

Hier finden Sie die musikalischen Termine aus der Gesamtkirchengemeinde Ruppin.

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Orgeln

Die Orgel der Klosterkirche - faszinierend!

Die Orgel in der Klosterkirche Neuruppin wurde in den Jahren 1983/84 von der Orgelbauwerkstatt Sauer (Frankfurt/Oder) gebaut und am 12. April 1984 geweiht.

Sie wurde damals als neobarockes Instrument mit 24 klingenden Stimmen (Registern) auf von 2 Manualen und Pedal entworfen. Damit lässt sich also barocke Orgelmusik, wie z.B. die von Bach besonders gut darstellen.

Das Klangbeispiel mit Ausschnitten aus Samuel Scheidts "Magnificat" verdeutlicht den schönen und ausgewogenen Klang unserer Orgel.

Sanierung und Erweiterung

Seit April 1984 steht die große Sauer-Orgel an ihrem Platz mitten in der Klosterkirche. Seither begleitet und intoniert sie den Gemeindegesang in den Gottesdiensten. Sie ist ein Tausende Besucher anziehender Magnet bei den vielen Konzerten für große – und kleine Hörer. Sie erfreut zahlreiche Besucher der „offenen Kirche“ wenn einfach jemand übt …

 

Seit 2018 streben wir die dringend nötige Sanierung des Instrumentes an. Eine Renovierung ist dringend nötig. Reger Gebrauch, Schmutz und Staub haben der Mechanik und dem Pfeifenwerk so stark zugesetzt, dass Fehlfunktionen der Traktur häufiger und die Verstimmung der 1676 Pfeifen immer auffälliger wird. Außerdem sind einige der in den 80er Jahren verwendeten Materialien ermüdet und müssen ersetzt werden.

In diesem Jahr wird sie vollendet werden. Dabei wird das Instrument auch um ein drittes Manualwerk mit zehn mehrfach einsetzbaren Pfeifenreihen und einem digitalen Samplermodul erweitert. Dadurch vervielfachen sich die Klangmöglichkeiten. Auch Musik der Romantik, der Moderne und Zeitgenössisches wird dann adäquat und authentisch dargestellt werden können.

Nun nimmt es Gestalt an ...

Seit 2019 waren wir mit verschiedenen Orgelbauern in Kontakt, prüften die Möglichkeiten einer sinnvollen und optimalen Erweiterung. Inzwischen ist die Orgelbaufirma Sauer, die auch schon die bestehende Orgel gebaut hat, mit der konkreten Konstruktion der Erweiterung beschäftigt und hat auch schon die ersten Pfeifen gebaut. Seit Herbst 2018 reckte sich gegenüber der bestehenden Orgel ein Modell in die Höhe: So ähnlich wird der Erweiterungsbau aussehen. Inzwischen ist das Modell wider verschwunden und das neue Orgelteil nimmt Gestalt an - die Kirche ist Baustelle!

Das neue Zwillings-Werk wird an der gegenüber liegenden Wand aufgestellt bzw. angehängt und als Schwellwerk ausgeführt. Das heißt, alle Pfeifen der zehn neuen Registern (mit einigen Verlängerungen) stehen in einem relativ schalldichten Kasten mit stufenlos zu öffnenden Jalousie-Türen. Es wird elektronisch angesteuert und einige Stimmen dieses Schwellwerkes werden einzeln und zum Teil oktavversetzt auch von den bestehenden Manualen und dem Pedal spielbar sein. Dadurch werden die Pfeifenreihen mehrfach genutzt, was die Klangmöglichkeiten immens vergrößert.
Darüber hinaus erhält die Orgel ein Samplermodul mit 11 weiteren Orgel- und 3 Perkussions-Stimmen.
Das gesamte Zwillings-Werk wird von einem frei im Kirchenraum beweglichen Spieltisch mit nunmehr drei Manualen gespielt.
Die bestehende Orgel und ihr mechanischer Spieltisch wird unverändert erhalten, gereinigt, saniert, intoniert und gestimmt. Die Mechanik wird lediglich mit elektrisch steuerbaren Zugmagneten ausgerüstet, um sie vom neuen, zusätzlichen Spieltisch ansteuern zu können.

Auch wenn wir großzügige Förderung bekommen, brauchen wir die Unterstützung vieler kleiner und großer Spender, um das schöne und zukunftsweisende Projekt umzusetzen!

Zu der ursprünglich veranschlagten Summe von ca. 415.000 € fehlt eigentlich nur noch wenig. Und etwa 235.000 € davon sind bisher allein durch Spenden zusammengekommen - das ist großartig! Aber inzwischen sind u.a. durch gestiegene Rohstoffpreise und Erfordernisse des Denkmalschutzes die Kosten um fast 20% gestiegen...- es fehlen uns also noch knapp 100.000 €.

Wir sammeln noch Spenden und suchen Paten!

Viele der etwa 850 neuen Pfeifen haben inzwischen schon einen Paten / eine Patin gefunden. Aber über 200 suchen noch dringend! Noch sind für Spenden jeder Größenordnung -  10 € oder 1000 - alle Klangfarben und Größen zu haben. Gemeinsam finden wir das "Patenkind" das zu Ihnen passt!
Vielleicht sogar als Familiensträußchen ... ? Kleines Beispiel? Bitte schön:

Für Opa Alois vielleicht eine kräftige Gambe (dem Cello ähnlich) – am besten Ton „a“ – wie Alois! Zu Oma Christa passt vielleicht das „Salicional“, ein sehr sanftes, violinenartiges Register ganz gut? Der Ton „cis“ wäre zu „a“ sehr harmonisch!
Um das zu einem schön klingenden Akkord zu komplettieren, müssen die Enkel her: Emilia spielt Blockflöte und bekommt den Ton „e“ aus der Hohlflöte – das passt zu ihr. Und für ihren Bruder Anton, der ständig Terz macht (behauptet seine Schwester ...) haben wir eine Pfeife „a“ aus dem Orgelregister „Terz“ - das gibt es wirklich!

Es gibt auch Trompeten für den starken Auftritt, Oboen für die  Gefühlvollen, Bordune für die Brummer, Prinzipale für die "Bestimmer", Mixturen für die Mediziner, sogar eine "Himmelsstimme" und, und, und ...

Für besonders großzügige Spender stehen noch die neuen Prospektpfeifen bereit, inklusive Gravur ihres Namens auf der Rückseite des Pfeifenkörpers. Alle Spender und Paten werden auch auf einer Tafel "verewigt".

Lassen Sie Ihre Fantasie spielen und sich gern vom Kantor beraten! Sie können in der Grafik weiter unten sich „Ihre Pfeife“ aussuchen. Alle Pfeifen einer Stimme / eines Registers sind nebeneinander, mit der größten links beginnend. Ganz unten können Sie die Ton-Namen ablesen. Alle Pfeifen, die nicht grün abgeschattet sind, suchen noch einen Paten!

Schreiben Sie an Kantor Matthias Noack m.noack@kirche-wittstock-ruppin.de oder rufen Sie an: 03391-405192 bzw.: 0160-5098651

Man kann natürlich auch spenden, ohne Pate zu werden...

Selbstverständlich stellen wir Ihnen Spendenbescheinigungen aus.

Kirchenkreis Wittstock-Ruppin
IBAN DE08 1605 0202 1730 0063 68 (Sparkasse OPR)
Zweck: Orgel Klosterkirche Neuruppin + Name des Einzahlers

himmelston & erdenklang

Die Initiative himmelston & erdenklang will: 

  • Regionale Kirchenmusik stärken & weiterentwickeln
  • die Vielfalt der Kirchenmusik mit all ihren Stilrichtungen lebendig machen & halten
  • viele Menschen für Kirchenmusik begeistern & sie zur aktiven Beteiligung in der Gemeinde anregen
  • in die Dorfkirchen einladen & diese wichtigen Baudenkmäler als Schätze der Region beleben

Himmlische Töne brauchen in unserer Welt fleißige Hände und eine irdische Gabe. Bitte unterstützen Sie himmelston & erdenklang mit Ihrer Spende.

Kontakt himmelston&erdenklang

Das Projekt ruht derzeit

Danke

Wir danken herzlich dem LandesMusikRat Brandenburg für die Vermittlung der KünstlerInnen sowie der Stiftung für den Landkreis OPR für die großzügige finanzielle Hilfe. Gefördert wurde himmelston & erdenklang zudem mit Mitteln des Landkreises Ostprignitz-Ruppin.

Block Spendaufruf

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